Der Rabe wurde aufgeschreckt

März 1, 2013 by · Leave a Comment 

Der Entwurf der Schulbehörde, die Schüler der Stadtteilschulen an einem Tag in Woche in einen Betrieb zu schicken,  kursiert ja in den Stadtteilschulen herum. Ich hatte mir erlaubt, diesen Entwurf am Dienstag dieser Woche auf diesen Seiten online zu stellen. Neben der Bergedorfer Zeitung hat am 28.02. dann auch das Hamburger Abendblatt in einer Titelstory über die Pläne der Schulbehörde ausführlich berichtet.

Ich habe dort unter anderem angepragert, dass die Schulbehörde mal wieder im Hintergrund und ohne Einbindung der Eltern agiert. Und nun lest mal, was der Hamburger Schulsenator Rabe dann flugs erstellt hat: Konzept Berufsorientierung STS (man beachte das Veröffentlichungsdateum 28.02.2013)

Ich frage Sie hiermit Senator Rabe: Warum nicht schon viel viel früher?

 

Konzept: Übergangsqualifizierung in den Jahrgängen 9 und 10 der Stadtteilschulen

Februar 25, 2013 by · Leave a Comment 

Das nachfolgende Dokument wurde mir übergeben. Ich habs eingescannt und stelle es hier nun zur Verfügung. Es handelt sich dabei um einen Entwurf für die Klassen 9 und 10 der Stadtteilschulen in Hamburg. Diese sollen, ab dem Schuljahr 2014/2015, jeweils einen Tag in der Woche in einen Betrieb gehen, statt im Unterricht Mathe, Deutsch oder Chemie zu lernen.

Ich will diese Idee der Schulbehörde mal an dieser Stelle nicht weiter kommentieren. Mir ist es wichtig, die Frage erstmal in die Öffentlichkeit zu bringen.

Also lest selbst und wer mag, darf mir gerne zurückmelden, wie er diese Idee der Hambhurger Schulbehörde denn findet.

PDF-Datei zum Download ca 0,6MB groß: Konzept_Jahrgang 9 und 10 in Stadtteilschulen

 

Ich sehe nicht das es sich um irgendein geheimes oder nicht öffentliches Dokument handelt. Ich bitte aber darum zu beachten, dass es noch ein Entwurf ist und somit noch in der finalen Fassung Änderungen erfolgen können und wohl auch werden.

Anmeldeverfahren Fünftklässler in Bergedorf

Februar 3, 2013 by · Leave a Comment 

Im Dezember letzten Jahres hatte ich mich mit dem Bergedorfer Kreiselternrat getroffen, um über das Problem beim Anmeldeverfahren der Grundschüler auf eine weiterführende Schule zu sprechen. Das Problem in Bergedorf ist, dass durch das große Landgebiet die “Zuteilung” nicht so passt, wie zum Beispiel in Stadtteilen wie Eimsbüttel. Dazu muss man wissen, dass jede Schule nur eine begrenzte Zahl Kinder aufnehmen kann. Wollen mehr Eltern ihre Kinder auf eine bestimmte Schule schicken als möglich, greifen verschiedene Regeln. Eine davon ist die Schulortnähe.

Am letzten Donnerstag haben sich Eltern nun in der Fragestunde der BV zu Wort gemeldet und ihr Problem vorgetragen. Die SPD machte da keine sonderlich gute Figur und darum haben die Eltern heute einen offenen Brief geschrieben, den ich hier gerne veröffentliche. (Offener Brief_Eltern_4M – Mailadressen entfernt)

Mein Standpunkt:
Schule ist der falsche Ort zum sparen! Das bedeutet für mich, dass jedes Kind die bestmögliche Ausbildung bekommen muss. Allerdings muss das alles gerecht ablaufen. Weder die Schulen dürfen in die Lage versetzt werden, sich nur die guten Schüler auszuwählen, noch dürfen Eltern im Kern Bergedorfs, durch die Zuteilung von Kindern aus dem Landgebieten, benachteiligt werden. Da Bergedorf durch die Entfernungen eine Besonderheit darstellt, muss der Bezirk Bergdorf die Landkinder beim Anmeldeverfahren aber dennoch besonders berücksichtigen.

Dies gilt es nun zusammen mit den Eltern zu erarbeiten. Dabei ist es sehr wichtig, und das habe ich auch schon in der letzten BV in meiner Rede gesagt, dass der Vorschlag des Kreiselternrates anhand von Zahlen aus dem letzten Jahr verglichen wird. Man also sehen kann, was sich ändert, wenn man die Aufteilung aus 2012 nimmt und diese Anmeldungen nun so verteilt, wie vorgeschlagen.

Aus dem Antrag der Linken haben nur den Punkt 3 wir einstimmg beschlossen. Punkt eins ist somit aus Sicht der BV (und das sehe ich auch so) noch nicht umsetzbar. Punkt 2 ist nur mit dem angehängten Vorschlag nicht nachvollziehbar, da fehlen Daten.

Unterlagen dazu:

Bildungspaket: Antwort auf meine Anfrage

Juni 18, 2011 by · Leave a Comment 

image

Zur letzten Bezirksversammlung hatten wir als Fraktion eine große Anfrage gestellt, die nun vom Amt ihre Beantwortung gefunden hat. Wichtig ist mir deutlich zu machen, dass es uns nicht darum ging, dem Amt nachzuweisen, dass sie zu wenig tun! Es war das Ziel dieser Anfrage, eine einfache Aufstellung zu bekommen, was aktuell getan wird, um die zur Verfügung gestellten Gelder zu verteilen. Denn es ist noch immer nicht jedem Bezugsberechtigten bekannt.

Diese Aufstellung liegt nun vor. Und das in sehr ausführlicher Form: Anfrage Bildungspaket mit Antwort